Sorte für Sorte, wie sie reif wird

Was bei uns durch die Presse geht.

Bei uns entsteht Saft nicht nach Rezept, sondern nach Jahreszeit. Im Mai der Rhabarber, im Juli die Kirschen, im Herbst die Äpfel — und dazwischen, für ein paar Wochen, die Beeren von der Küste. Alles kalt gepresst, nichts zugesetzt.

Was reif ist,
kommt in die Flasche.

Welche Sorten gerade vorrätig sind, erfahren Sie im Hofladen oder am Telefon.

Sorten nach Erntezeit

Frühsommer

Mai – Juni

Die erste Presse des Jahres. Kurze Saison, kräftige Säure.

  • Rhabarber

    Die erste Ernte, die zu uns kommt, noch bevor der Garten richtig grün ist. Der Saft ist hell, herb und schmeckt nach dem Frühjahr, das man gerade hinter sich hat.

    gern mit Apfel gemischt

Hochsommer

Juni – August

Beerenzeit. Alles dunkel, alles intensiv — und alles am Tag der Anlieferung verarbeitet.

  • Sauerkirsche

    Dunkelrot, säurebetont, ohne jede Süße von außen. Wir pressen sie am Tag der Anlieferung, weil sie nichts verzeiht, was liegen bleibt.

    der Klassiker im Hofladen

  • Schw. Johannisbeere

    Fast schwarz in der Flasche, dicht und würzig. Pur ein Erlebnis, verdünnt ein Getränk für den ganzen Sommer.

    ein Schluck reicht

  • Stachelbeere

    Grün, knackig und deutlich sauer. Ein paar Wochen im Juli sind die Sträucher voll, danach ist das Thema für dieses Jahr erledigt.

    kurze Saison

  • Waldheidelbeere

    Klein, wild und selten. Wenn wir sie bekommen, füllen wir sie sofort ab — sonst wäre sie im nächsten Jahr wieder nur eine Erinnerung.

    wild gesammelt

Herbst

September – November

Die große Saison. Sechs Wochen, in denen der ganze Hof nach Apfel riecht.

  • Apfel

    Unser Brot-und-Butter-Saft, und trotzdem jedes Jahr anders. Je nachdem, welche Sorten von welcher Wiese kommen, wird er milder oder herber — deshalb pressen wir sortenrein, wo es geht.

    klar oder naturtrüb

  • Birne

    Vollmundig und mild, ohne Säurespitze. Wer Apfelsaft für zu kantig hält, fängt bei uns mit der Birne an.

    gut für Kinder

  • Quitte

    Roh nicht zu genießen, gepresst ein Fest: floral, herbstlich, ein bisschen altmodisch. Die Sorte, nach der im November am häufigsten gefragt wird.

    nur bis Weihnachten

  • Holunder

    Die Dolden am Wegrand, die niemand pflückt, bis jemand kommt, der sie kennt. Dunkelviolett, würzig, im Herbst zum Wärmen.

    Ernte September

  • Aronia

    Tanninreich und herb, wie ein Rotwein ohne Alkohol. Ein Schluck am Morgen genügt vielen — deshalb gibt es sie auch in der kleinen Flasche.

    kleine Flasche

Küste

September – Oktober

Beeren, die kein Baum trägt: gesammelt an der Ostsee, gepresst in Satow.

  • Sanddorn

    Die Beere aus den Dünen — orange, herb, säurereich. Ein paar Wochen im Jahr kommt sie zu uns, danach reicht der Vorrat, so weit er reicht.

    mehr über die Beere →

Zugekauft

ganzjährig

Früchte, die hier nicht wachsen. Wir führen sie, weil danach gefragt wird — und sagen dazu, woher sie kommen.

  • Granatapfel

    Kein Küstenobst, sondern Zukauf, und das sagen wir auch. Tief und fruchtig-herb, weil im Winter viele danach fragen.

    nicht aus der Region

  • Zitrone

    Spritzig und klar säuerlich, gut zum Mischen und zum Kochen. Wächst hier nicht — steht aber im Regal, weil danach gefragt wird.

    zum Mischen

und noch einiges mehr

Über 50 Sorten stehen im Hofladen und im Online-Shop — Mischungen, Nektare und Gemüsesäfte darunter. Manche nur wenige Wochen, manche nur in guten Jahren. Wer wissen will, was gerade offen ist: einmal anrufen oder vorbeikommen, wir sagen es gern.

Unser Versprechen, kurz gesagt

100 % Direktsaft. Nichts zugesetzt.

Kein Konzentrat, kein Zuckerzusatz, kein Wasser. Die Frucht wird gewaschen, gemahlen, kalt gepresst und schonend haltbar gemacht — mehr passiert nicht.

Sorten
über 50
Pressung
kalt, ohne Wärmezufuhr
Herkunft
Früchte aus MV
Haltbarkeit
bis 1,5 Jahre
Wie wir pressen

Ihr eigenes Obst pressen lassen

Dieselbe Presse, dasselbe Verfahren — nur mit Ihrer Ernte. Ohne Mindestmenge, an sieben Annahmestellen in MV.